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Familienberatung Karin Poggensee

Heilpraktikerin für Psychotherapie und systemische Beratung

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Was verstehe ich unter dem Begriff Familie?

Familien haben sich im Wandel der Zeit verändert wie anderes auch. Die traditionelle Struktur von Vater - Mutter - Kind ist heute immer weniger gegeben. So gibt es neben der klassischen Familienstruktur heute andere Familienformen die ich als „neugeschaffene bzw. gemischte Familien“ oder auch als „unvollständige Familien“ (ein Elternteil, s.a. Virginia Satir) bezeichne.

 Familienberatung wozu und warum?
 
Familien (siehe oben, ein soziales System von vielen), sind nach meinem Verständnis die Basis unserer Gesellschaft. Kindern als Hoffnungsträgern der Zukunft ist es zu wünschen, dass sie mit ihrer Familie eine Umgebung haben, in der sie möglichst gesund an Körper und Seele aufwachsen können.
 
Grundsätzlich gibt es in Familien verschiedene natürliche Entwicklungsphasen, die mit Veränderungen, Ängsten und Krisen verbunden sind. Dabei gestaltet sich Leben oft, dass zu einer Krise noch weitere hinzu kommen, z.B. am Arbeitsplatz, bei den Kindern in Schule oder Kindergarten, im Freundeskreis oder mit der persönlichen Gesundheit.
 
In Krisenzeiten gehen manchmal Fähigkeiten und Kompetenzen des Einzelnen verloren, was sich auf das ganze System auswirkt. Krisen können auch Entwicklungschancen sein. Hier biete ich Ihnen Hilfe und Begleitung an,  ob allein (Familienberatung ohne Familie) oder als Familie.
 
Beratung eröffnet neue Sichtweisen und Wahrnehmungen, so dass dadurch Veränderung möglich wird. Verändert sich einer in dem sozialen System Familie so bleibt das nicht ohne Auswirkungen auf das ganze System.
 
 
 
 Die 10 natürlichen Krisen einer Familie nach Virginia Satir:
 
(Virginia Satir, * 26. Juni 1916, Neillsville, Wisconsin (USA); † 10. September 1988, Kalifornien (USA)) war eine der bedeutendsten Familientherapeutinnen. Oft wird sie auch als Mutter der Familientherapie bezeichnet)
 
Erste Krise: Empfängnis, Schwangerschaft, Geburt eines Kindes. Manchmal auch Tod eines Kindes unter der Geburt oder kurz danach.
 
Zweite Krise: Das Kind fängt verständlich an zu sprechen.
 
Dritte Krise: Erste formelle Verbindung zur Außenwelt – Beginn der Schulzeit. Damit dringt die Welt der Schule in Familie ein.
 
Ich konnte oft beobachten, dass Schule manchmal so viel Raum in Familien einnimmt und belastend wird, sodass Lebensfreude und Leichtigkeit kaum noch vorkommen.
 
Vierte Krise: Das Kind tritt in die Pubertät/Adoleszenz ein. Diese Phase ist nicht zu unterschätzen.
 
Fünfte Krise: Das erwachsene Kind verlässt das Elternhaus. Diese Phase ist oft mit starken Verlustgefühlen verbunden.
 
Sechste Krise: Der junge Erwachsene heiratet. Angeheiratete Verwandte werden als neue fremde Elemente akzeptiert werden müssen.
 
Siebte Krise: Menopause bei der Frau
 
Achte Krise: Klimakterium des Mannes
 
Neunte Krise: Ein Mensch wird Großmutter oder Großvater
 
Zehnte Krise: Wenn ein Partner stirbt.